Radregion ErzgebirgeDas Erzgebirge, die höchsten Region Sachsens hat sich zu einem der attraktivsten Wandergebiete Deutschlands entwickelt. In einem abwechslungsreichen Landschaftsrelief gibt es ein weites Netz an Forstwegen mit festem Belag und wenig befahrenen Asphaltstraßen. Das hat dazu geführt, dass das Erzgebirge zunehmend für Radwanderer und Mountainbiker interessant wird. Das Erzgebirge erstreckt sich als 130 km langes Kammgebirge in Sachsen und Böhmen. Am Erzgebirgskamm erstreckt sich die Grenze zwischen Sachsen und Böhmen. Auf der sanft geneigten Nordseite entstand zu Beginn der Neuzeit eine der größten Bergbauregionen Europas, während sich am Fuß der Steilstufe im Süden die Kurbäder Karlbad, Marienbad und Franzensbad entwickelten. Die Nordabdachung setzt sich übergangslos im Hügelland des Erzgebirgsvorlandes fort, im steilen Süden bildet der Fluss Eger eine Landschaftsgrenze. Die Kamm- und Grenzregion Sachsen – Böhmen ist kaum besiedelt und ein Eldorado für Naturfreunde. Zur Förderung des Tourismus wurden zahlreiche Grenzübergänge für Fußgänger und Radfahrer geschaffen. Das Erzgebirge zählt mit seinem hohen Waldanteil, zahlreichen Mooren, dem ausgedehnten Wiesen und den idyllischen Fluss- und Bachtälern zu den Paradiesen Sachsens. 800 Jahre Bergbaugeschichte haben ein unverwechselbares Landschaftsbild geformt. Mit der Rodung der einst flächendeckenden Wälder und der anschließenden landwirtschaftlichen Nutzung entstand eine reich strukturierte Kulturlandschaft mit hohem Erholungswert. Aus der Tradition heraus gibt es eine Reihe Heilbäder, Schlösser und Burgen, historische Altstädte, alte Handwerks- und Bergbautraditionen. Den Radwanderer erwartet eine abwechslungsreiche Landschaft mit vielen lohnenden Aussichten und kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten. |